Mittwoch, 6. Februar 2008

Ein neuer Abschnitt

Ich bin's wieder..

Hallo aus Salalah (Oman),

Werner und ich haben uns entschieden verschiedene Wege zu gehen aus... nee nee, nicht weil wir uns gezankt haben, sondern weil Aethiopien sich als wahnsinnig toll fuer Werner entpuppt hat, und weil mein Zeitplan eigentlich Dubai vorsieht, damit ich irgendwann nach Indien komme. Absolut vernuenftig, wie ich finde, und Werner wird sicherlich eines Tages seine Erlebnisse im Omo-Tal loswerden. Vielleicht sogar hier!

Das Abenteuer Jemen begann bald darauf und einige Freunde von unterwegs wollen wissen, ob es sich lohnt... nun ja.. Fuer jeden Einzelnen wird es vermutlich anders sein, doch fuer mich sieht's so aus: nach 4 Monaten in Islamischen Laendern, ich spreche von: kein Alk, keine Frauen auf den Straßen, ueberall liegt der Muell rum und stinkende, siffige Toiletten, sind mir die Landschaften so ziemlich egal, und ich will nur noch raus. Letzte Woche sind einige Belgier erschossen worden und meine Zeit verbrachte ich im Jemen entweder nicht da, wo ich wollte, oder staendig mit einem Babysitter. Also ganz klar fuer mich: Jemen nur, wenn's sein muss!

Wie es aussieht, werde ich mir, diesesmal wieder, einen Heimaturlaub goennen und hoffe, den Einen oder Anderen auf ein Bier zu treffen.

bis dahin.. mar es salam (oder so)

Mike


10.01.2008 Addis Abbeba (+0km)
Bourbonmäßig habe ich keinen Kater und wir stehen früh auf um den Djibouti-Visa zu beantragen. Völlig problemlos geht's vonstatten. Nur müssen wir 2 mal durch die Stadt dafür fahren. Wenn wir schon mal fahren, können wir auch direkt mal sehen ob ein Yemen-Visa zu bekommen ist. Die hatten aber schon zu. Werner kann nicht aufhören zu erklären wie toll er das land findet und wie knapp die Zeit ist für weitere 4 Länder. Ich gestehe daß der Wiedereintritt in die Islamische Welt, mir ebesowenig gefällt aber die Alternativen sind viel zu teuer oder viel, viel zu langwierig. Abends ziehe ich mit den Jungs durch das Viertel. Wir werden aber die meiste Zeit von Nutten belästigt und wir wollen bald wieder "heim".

11.01.2008 Dessie (+390km)
Uns ist klar, dass es nur noch um Strecke reissen geht heute und wir suchen den Weg aus der Stadt. Die Strasse besteht aus geflickten Schlaglöchern, eine Belastungsprobe für unsere Stoßdämpfer. Die Landschaft ist eben Äthiopisch.. Ziemlich geil! In Dessie finden wir ein Hotel, Internet und nach einigen Suchen sogar was zu essen. Beim Essen besprechen wir die Lage und stellen fest daß es viel besser für Werner wäre wenn er in Äthiopien bliebe und ich mich auf dem Weg nach Dubai mache. Nach dieser Entscheidung wurde die Gesamtsituation sofort entspannter und ein Blick auf der Karte zeigt Lalibela in der Nähe woraufhin wir beschliessen dorthin zufahren und uns später hier wieder zu verabschieden. In der Zeit schreiben wir Mails an Tom, Matteo und Robin um Werners Reiseerfahrungsdefizite zu unterstützen.

12.01.2008 Lalibela (+256km)
Auf der Karte sieht die Strecke Dessie-Lalibela ganz kurz aus und wir lassen uns Zeit bis wir abzockeln. Die Strasse ist aber dermaßen schlecht und führt durch die Berge daß wir im Schnitt 40k/h machen und brauchen den ganzen Tag bis Lalibela. Dort angekommen, fragen wir nach Sprit der erst morgen kommen soll. Wir steigen in einem Landesüblichen Hotel ab der sehr einfach aber schön ist. Ein traditioneller Dusche (Eimer Wasser) und Bier an der Theke. Meinen iPod angeschlossen und die Musik stimmt ebenfalls. Uns geht's gut.

13.01.2008 Lalibela (+82km)
Bis gegen 11 müssen wir warten um Sprit zu bekommen die wir aus Kannistern beziehen. Die beiden Jungs von gestern sind zur Stelle und führen uns zum 40km entfernten Yemrehanos Christos. Die Berglandschaft ist einmalig hier.. Toll! Na gut, den Kloster kenn' ich schon und wir donnern später wieder zurück. Den horrenden Eintrittspreis für St. George spare ich mir und verbringe den Rest des Tages mit Musik während Werner sich die Sights reinzieht. Am Abend ziehen wir durch die Bars und kommen spät zurück.

14.01.2008 Dessie (+234km)
Als Frühaufsteher hat Werner schon gefrühstückt und gemerkt dass er einen Platten hat als ich aufstehe. Er fährt zur Werkstatt während ich esse und packe. Der Rückweg wollen wir die Abkürzung nehmen, wo man uns sagt dass es gefährlich wäre entlangzufahren. In Wirklichkeit ist die Landschaft umwerfend ! Wir passieren Täler, Berge und Flüsse die wir geniessen können ohne ständig von You-you's belästigt zu werden. Den Fluß müssen wir mehrmals durchqueren über riesige Steine wo der fahrerischer Anspruch steigt.. Es macht tierisch Spaß! In Dessie wieder angekommen, ist unser Hotel belegt und wir finden einen billigeren, jedoch ohne Wasser (erstmal). Die Restaurants haben auch nichts mehr, das Internet dauert 20min pro Bildschirm und der Handyempfang ist null. Was für'n Mist, wo wir doch Nachricht aus Addis brauchen. Im Hotel gibt's ein Steak und irgendwann geht auch das Handynetz wieder.

15.01.2008 Grenze Äthiopien/Djibouti (+354km)
Beim Frühstück sprechen Werner und ich uns nochmal aus und bereiten uns mental auf den Abschied vor. An der Bank warte ich bei den vielen Menschen während Werner die noch benötigten Scheine tauscht. 20km weiter stehen wir an der Kreuzung des Abschiedes. Ein Abschnitt geht für mich hier zuende und ich wünsche Werner viel Spaß und Glück für seine verbleibende Zeit in Afirka.
Ab hier beginnt auch Neuland für mich und es geht serpentinenmäßig immer weiter runter bis ich durch die Wüste von Afar donnere. Die Menschen werden zunehmend primitiver dass ich an der Kleidung (es wird immer weniger) und an den Behausungen (Iglu-ähnliche Stockgebilden mit Tuchdächer) sehe. Nach 70km Geröll fängt eine super geteerte Strasse an wo ich schneller fahren kann. Die Hitze ist fast unerträglich und irgendwann halte ich an eine Häuserreihe für eine Kola. Es scheint wohl ein Rastplatz für LKWs zu sein mit den dazugehörigen Prosi's. Egal, es geht bald weiter. Irgendwie sehe ich die Stadt Serdo nicht und komme unverhoft an die Grenze an.. Selbst die hätte ich fast unbemerkt durchfahren, man bin ich schnell. Ich weiß daß Djibouti teuerer ist als Äthiopien und will auch nicht zu spät da ankommen, also frage ich den Zoll-Man wo ich denn übernachten kann. Er sagt: bei mir auf'm Staatsgelände. Gesagt getan, wo er meint daß er auch Klimaanlage hätte. Es ist auf einem bewachten Gelände mit einigen Häuser die aussehen wie bei uns diese Asylantensiedlungen. In jedem Raum schlafen 3 Jungs während die Mädels draussen auf irgendwelche Liegen schlafen. Die Mädels selbst sind nur da um für die Beamten zu kochen und so... Wäsche waschen wird nicht einfach als mir von den Damen alles aus der Hand genommen kriege weil ich natürlich alles falsch mache... Hmmm, es wird doch einfach.. Als ich koche, kommen immer mehr Leute die sich einladen wollen mit dem Spruch: es wäre Tradition zu teilen. Ich sage: sure, show me. Und schon gibt's keine Tradition mehr. Ich mache ihnen klar dass ich nur für meine Mitbewohner genügend habe. Meine Mitbewohner sind aber alle arbeiten und ich verbringe den Abend mit den Mädels die das Bier (ich will ja meine Birrs loswerden) besorgen und überhaupt alles machen wollen. Mir geht's gut.
Gegen 11 kommen die Jungs wieder und wir schlafen zu viert im Zimmer. Gegen 11 wird auch der Strom abgeschaltet... Soviel zum A/C.16.01.2008 Djibouti City (+232km)
Dank der hunderte von Moskitos die sich an mir gesättigt haben, habe ich nicht alzusehr geschlafen und bin nach'm Sonnenaufgang aufgestanden. Die Jungs stehen nach und nach auf und zuckeln direkt zur Arbeit. Mit den Mädels trinke ich mein Kaffee und verabschiede mich von diesen netten Menschen. Natürlich treffe ich sie wieder am Zoll wo meine Papiere schnell und problemlos abgestempelt werden. Im Imigrationsbüro sehe ich einen Deutschen Pass und frage, wer damit hier ist. Es ist ein geborener Djibouti der seit einigen Jahren in Stuttgart lebt. Wir sprechen ein wenig und Ibrahim gibt mir eine Telefonnummer von seinem Freund in Djibouti City. 5 Kilometer weiter ist die Grenzstation von Djibouti wo alles problemlos abgeht. Man sagt mir dass ich eine Versicherung brauche, doch als ich sage daß ich das Land nach 2 Tagen wieder verlasse lässt man mich gehen. Problemmatisch ist lediglich die Sprache wo ich doch kein Französisch spreche. Die Landschaft verändert sich kaum und bleibt mit sandigen Ebenen mit steinigen Bergen. Weil die Strasse gut geteert ist, komme ich gut voran bis Djibouti City. Manoman... Hier wird es wieder Muslimisch und schon häufen sich die Müllberge überall. Die Hauptstadt riecht wie eine Müllhalde und wie immer schmeißt jeder sein Müll einfach hin. In der Stadt werde ich nicht von so vielen Menschen belagert wie in Äthiopien, jedoch viel aggressiver und unverschämter. An einem Kiosk bezahle ich Kippen und Kola mit meinen verbleibenden Birrs und werde mächtig abgezockt. Es geht aber um unter 10 Euro und mir ist es einfach wert ein paar von diesen Francs zu bekommen für's Nötigste. Weil ich früh genug hier bin denke ich dass ich erst mal Erkundigungen einholen kann damit ich weiß wieviel Geld ich überhaupt brauche. Bei dem Preis/Leistungsverhältniss falle ich vom Hocker im Restaurant. Viel besser ist die Internetverbindung mit DSL-speed. Die Hotels sind entweder wahnsinig Teuer oder wahnsinnig dreckig. Zum Überfluss bekomme ich meinen ersten Platten in einem Dreckloch. Da rufe ich den Freund von Ibrahim an und nach einer Stunde kommt er auch an und bringt mich zu einem sauberen, erschwinglichen Hotel... Tja, man kann nicht immer Pesch haben, oder? Sa'ad verspricht mir daß er bis Abends alle Infos zusammen hat während ich duschen und relaxen soll mit Aircondition. Ach ja, es sind so 40° Celius und ich schwitze mir ganz schön einen ab.
Den Abend verbringe ich mit schreiben und Fernsehen.

17.01.2008 Djibouti City (+0km)
Sa'ad verspricht bis um 10h00 hier zu sein und vorher nutze ich die Zeit um mein Reifen zu flicken. Tja, gefahren bin ich wohl gut, es war ein Messerstich... Ich sag' ja, die Leute hier sind agressiv. Hinterher zur Bank und dann Frühstück. Die Preise sind hier fast europäisch bei afriknischer Standard. Mein Tagesschnitt steigt von 12€ auf 35€.
Jemand ruft mich aus dm Zimmer und beschuldigt mich sein Auto angefahren zu haben. Die komplette Seite ist eingedrückt mit roter Farbe. Offensichtlicher kann man nicht lügen. Nach einem Gezeter droht er die Polizei zu holen. "Kein Thema" sag' ich, aber es kommt keiner. Sa'ad kommt später und meldet daß es kein Schiff nach Yemen gibt. Gut daß ich noch kein Visa bezahlt habe. Es ist irgendwie merkwürdig, ich sitze im klimatisierten Hotelraum während er alles klärt.. Diese Passivität gefällt mir nicht, ich denke daß die Chance nicht größer wird wenn ich mich einmische. Abends kehre ich in eine Bar ein mit europäischen Preisen.. Macht nichts, ich trinke trotzdem zuviel...

18.01.2008 Djibouti City (+3km)
Heute ist Freitag und damit hat alles geschlossen aber ich fahre trotzdem zum Hafen um es wenigstens gesehen zu haben. Die Leute dort sagen daß es kein Problem wäre nach Jemen zu fahren, einfach morgen Früh wiederkommen und ein Ticket kaufen. Hinterher fahre ich zur Jemenitischer Botschaft um zu erfahren ob die Morgen auf haben. Dort ist auch alles klar. ..hmmm.. Was hat Sa'ad mir da bloß erzählt? Der Rest des Tages verbringe ich vorm Fernseher.

19.01.2008 Djibouti City (+3km)
Als erstes zum Hafen. Dort lerne ich den Agenten Abdul Karim kennen. Er sagt kein Thema, um 11 sag' ich dir Bescheid. Dann zur Botschaft. Die ersten Leute erscheinen gegen 9h30 und ich spaziere entspannt in's büro und witzele 'was mit Ri'ad (ein Angestellter) rum. Dort fülle ich den Antrag aus, gebe die Kopien ab und zahle die Gebühr. Um 11 soll ich wiederkommen um mein Visa abzuholen. ...klingt einfach. Um 10 kommen René (Kanadier, 650GS) und Robo (Australier, Africa Twin) an und erzählen mir daß sie diese Geschichte seit 10 Tagen hören. "Ri'ad, what's the story?" frag' ich, woraufhin er mit Robo zum Konsulat nachhause fährt. Kurze Zeit später sagt er, wir sollen alle Papiere mitnehmen und mitkommen. Ein Spinner im Büro verweigert mir den Antrag und zereißt ihn. Na gut, dann fülle ich eben einen neuen aus und wir zuckeln ab. Der Botschafter kommt scheinbar gerade aus dem Bad, denn er war nur mit einem Handtuch bekleidet. Wir klagen ihm unser Leid worauf ihm irgendwie egal war dass die anderen zwei 10 Tage gewartet haben aber daß mein Antrag zerissen wird, findet er nicht gut. Ich soll einen Beschwerdebrief aufsetzen und er verbindet mich mit dem Aussenminister! ..wow, naja, er ist ganz nett und spricht gut englisch. 10min später haben wir unsere Visas. Der Botschafter sagt daß wir da nicht rauskommen ohne mit ihm zu Mittag gegessen zu haben. So sitzen wir mit 10 man auf dem Boden, im Wohnzimmer des Botschafters und essen. Soweit sogut. Des Nachmittags im Netz, erfahren wir von diesem Attentat in Jemen wo 5 Autos (Militär inklusive) gestern angegriffen wurden mit all den toten Leuten. Was jetzt? Es passierte auch da wo wir hin wollten.... Lange Diskussionen (auch mit Zuhause) folgten. Doch des Nachts beschliessen wir trotzdem zu fahren.. Warum, weshalb, erzähle ich wenn ich zuhause bin.
Ich vergaß zu erwähnen daß der Bruder von Ismail (Botschafter) ein 4 Sterne General ist, dessen Nummer ich jetzt habe.

20.01.2008 Rotes Meer (+3km)
Morgens zum Hafen Die übliche Leier: komm' wieder um 11. Um 10 kommt ein Kapitän vorbei der uns die Fahrt zusichert. Er sagt: komm' wieder um 2. Um halb 3 werden wir nicht auf's Gelände gelassen weil Mittagspause ist von 12-2. Danach müssen alle erst mal Chad kauen und danach ausruhen. Wir lernen ein deutsches Paar kennen mit ihrem Unimog die schon seit 3 Wochen warten. Ich ahne böses. Gegen 4 kommt Mr. Karim tatsächlich an und nimmt unser Geld und Personalien ab.. Es kommen keine weiteren Kosten auf uns zu for sure! Danach zu Imigration um aus Djibouti auszuchecken und ab zum Boot. Das Boot durchmisst eine Länge von 20 Metern und sieht mind. 300 Jahre alt aus. Im Lonely Planet steht daß diese Boot schon mal absaufen. .mir wird mulmiger als ohnehin schon. Es gibt auch keine Rampe oder ähnliches. Die herumstehenden Hafenarbeiter hiefen die Mopeds über die Bretter (Reiling kann ich sie nicht bezeichnen) und wollen natürlich Scheine sehen. Ein Streit mit Abdul mit Drohungen und Geschrei entfacht. Als ich sage sie sollen die Mopeds wieder rausholen und uns unser Geld zurückgeben, streiten sie sich weiter weg von uns. Egal, wir sind jedenfalls auf dem Boot. Ausser uns sind weitere 15 Leute hier und wir legen ab gegen 18h30. Der Wellengang ist nicht ohne und die Mopeds schwingen gut hin und her. An Schlafen kann ich nicht denken. So vergeht die ganze Nacht. Bemerkenswert ist die Toilette die eigentlich eine kiste mit offenen Boden ist aus Schalbrettern das irgendwie über das Boot raushängt. In der Zwischenzeit habe ich zwar ein bisschen Gewicht verloren, doch glaub' ich immernoch zuviel dafür zu haben. Da mach' ich mir lieber in die Hose!

21.1.2008 Taiz (+110km)
Es ist aber gut gegangen. Ich habe dicht gehalten. Beim Frühstück (Stück Brot mit Tee) erzählen mir die Leute wie toll Kanadier, Australier und Deutsche sind. Dagen würden sie jeden Amerikaner sofort umbringen... Schluck...Man, mir geht's gar nicht gut! Gegen 11 erreichen wir Al-Makha. Dort herrscht scheinbar Chaos weil sich irgendwie alle anbrüllen wobei die hälfte der Leute mit Ak47 herumlaufen. Die Leute gucken auch ziemlich angespannt und ich denke: ach du scheiße, ob ich hier richtig bin? Die Hafenarbeiter glauben einen Geschäft zu wittern und wollen uns mächtig abzocken. Also hiefen wir zu dritt unsere Mopeds über die Kante und über 2m Wasser (zwischen Boot und Pier)....selten so geschwitzt... Die Pässe wurdeen uns abgenommen und ab zum Zoll. Dort stehen wir 3 Stunden rum bis die Türen schliessen. Unsere Beschwerden lassen einen jungen Angestellten mit den Papieren abzockeln (wahrscheinlich zum Unterschriftsberechtigten zuhause) während wir am Tor wieder eine Stunde warten. In der Zwischenzeit sehen wir wie ca. 100 Kamele abgeladen werden und durch's Tor treiben lassen. Innerhalb von diesen 4 Stunden war es nicht geschafft. Glückwunsch! Witr haben Afrika verlassen und sind in Jemen. Erst mal in die Stadt, 'was essen, trinken, Geld wechseln und Tanken. Für 41Liter zahle ich etwa 9€. Bis nach Tiaz sind's etwa 100km und wir donnern los. Die Hafenstadt ist ein "shithole" und die anschliessende Wüste ist vermüllt. Nach 45km fangen die Berge an, die Temperaturen werden erträglich und die Strecke wird schöner. Durch die meisten Strassensperren werden wir durchgewunken. An einem jedoch stehen wir rum und warten auf telefonischer Freigabe. Dabei bringt man uns kaltes (Flaschen-)Wasser und Red Bull als Erfrischung. Der Polizistenchief empfiehlt uns ein gutes Hotel und gibt uns seine Nummer falls wir hilfe brauchen. In Tiaz werden wir von der Polizei angehalten um zu wissen wo wir hin wollen. Darauf geht's mit Blaulichteskorte zum Hotel wie ein President oder so... Das Hotel ist klasse mit einem Suite (2 Zimmer KDB) für 3000,-Rials (10,70€) zu dritt. Später in der Lobby werden wir vom Abgesandten des Touristenministeriums bekanntgemacht der uns alles erklärt und unsere Hotelrechnung bezahlt. Morgen haben wir einen Termin mit dem Gouvoneur des Landes.
Wir gehen essen, Internet und endlich schlafen.

22.01.2008 Taiz (+0km)
Gegen 8 werden wir von einem Touristenpolizist abgeholt und gehen erst frühstücken. Hinterher zum Gouvoneur. Die Gespäche drehten sich in der Hauptsache um die Sicherheit und die geplannten Strecken. Dann zum Museum. Dann zur Burg und dann werden wir in einem 200$ Hotel zum Essen eingeladen. Boah, was für ein Essen! Wir rollen dann durch den Soug und zu unserem Hotel zum ausruhen und wo ich gerade diesen Bericht schreibe.
Ein ausgiebiger Besuch im Soug und Internet ist dann angesagt z8umal es nicht mehr so heiß ist. ....das war's für heute.

23.01.2008 Sana´a (+252km)
Beim 'runtertragen der ganzen Taschen werden wir vom Hotelrezeption angehalten und er zeigt uns ein Bild von uns in der Zeitung worauffhin wir jeder eine Zeitung in der Hand gedrückt bekommen. Frühstück und ab geht die Post richtung Norden. Die Strasse ist recht belebt und wir merken daß die Jemeniten nicht so wirklich die besten Autofahrer sind. Alle 50km passieren wir eine Strassensperre aber werden meistens durchgewunken. Es geht bergauf und wir erwischen ziemlich tolle Aussichten. In Sana'a angekommen finden wir ein Hotel Dawood in der Altstadt. Diese Altstadt ist wirklich schön mit all den alten Häuser im Jemenitischer Stil. Es gibt enge Gassen wo jeder sich Schammen holt an den Ecken, aber es stört irgendwie niemand. Mir und Robo ist es nicht nach Sightseeing heute und wir bleiben im Hof, essen und Cola trinken für den Abend.

24.01.2008 Sana´a (+0km)
Morgens, nach Wäscheabgabe und Früstück, nehmen wir ein Taxi zum Touristenamt um weitere Fahrelaubnisse einzuholen. Geöffnet soll sein um 9 doch als wir gegen 10 eintrudeln liegt der Chef vom Laden noch immer hinter'm Schreibtisch und schläft. Er sagt daß wir auf keinem Fall unsere geplannte Route nehmen können sondern müssen wieder nach Süden und an der Küste nach Oman fahren. Nachdem wir mehrmals zum Kopierladen gelatscht sind hatten wir unser Erlaubniss. Hiervon machen wir ebenfalls 10 kopien. Ein Spaziergang durch die Stadt, Internet und Essen. Den Nachmittag rumgelungert und Abends zum Soug der zwar ziemlich hell erleuchtet aber nicht unbedingt sehenswert ist.

25.01.2008 bei Shuqra (+390km)
Wir donnern los bis in 50km Entfernung die erste Strassensperre kommt. Dort hält man uns für 2 Stunden auf weil es scheinbar unfreundliche Leute der Strasse entlang gibt. Eine Eskorte erscheint irgendwann und wir ziehen endlich weiter. Bei Dhamar biegen wir nach langer Diskussion ab um einige hunter Kilometer zu sparen. Die Gegend ist leer und es geht schneller vorwärts bis meine Benzinpumpe den Geist aufgibt. Robo hat aber Ersatz und nach 5 min. Geht's auch schon weiter. Unsere Eskorte erspart uns viele weitere Diskusssionen an den vielen Strassensperren die jeder eine Kopie unsere Fahrerlaubniss haben will.... Gut daß wir sie haben! In irgendeine Stadt kommt der Chef von irgendwas raus und spricht zwar kein Englisch dafür aber Deutsch. Er freut sich so sehr daß er uns 60 Liter Benzin spendiert. Es geht weiter durch die Wüste bis wir sozusagen an der Kante des Hochlands kommen. Von hier aus gibt's grandiose Aussichten und Serpentinen die uns 2000m runterbringen. Wir halten an um Fotos zu machen und kurze Zeit später liegt ein Auto auf der Strasse der ca. 100m runter gefallen ist. Hätten wir die Fotos nicht gemacht wäre's vermutlich uns auf den Kopf gefallen. Seitdem gucken wir gerne hin und wieder nach oben während der Fahrt. Zum Unfall: es sah nicht gut aus, der Fahrer war nicht mehr in einem Stück. Weiter der Strasse entlang passieren wir einer Strassensperre wo die Cops in Höhlen wohnen. Die halten uns solange uf b9is es dunkel wird und an der Nächsten will man uns nicht in die Stadt lassen weil wir wahrscheinlich erschossen werden. Also Zelten wir neben diesen freundlichen Schweine die alles voll pissen und müllen.

26.01.2008 bei Balhaf (+325km)
Wir jucken die Küste entlang und treffen auf die nächste Strassensperre wo Lars (Schwede, Fahrrad) auf uns wartet. Er wird samt fahrrad in ein Auto eingeladen die wir folgen. Das gute daran ist daß ich endlich ein paar Fotos geschossen bekomme die unsere Babysitter bisher nicht zuließen. Es geht zügig voran und das Übliche eben. Früh am Nachmittag fahren wir zu einen Touristenstrand der erste sahne ist. Dort schwimmen und abhängen. Abends kommt eine Truppe deutsche Renter an, deren hochbezahlter Programm ebenfalls durch den Belgiermord geändert wurde.
Nebenher gesagt: Einige Eskorte wollen Geld sehen doch wir zeigen unser Zeitungsausschnitt mit dem Sicherheitsminister und schon verzichten sie drauf... Naja, seine Telefonnummer scheint Eindruck zu machen.

27.01.2008 bei Seyhut (+328km)
Es gibt auch wieder Sprit im Dorf so daß es weiter geht. Unsere Begleitung bringt uns die Küste entlang bis zu Al Mukalle. Essen und Internet ist angesagt und nimmt uns 2 Stunden Fahrzeit. Zur Überraschung aller, sagt mn daß wir ab hier keine Eskorte mehr brauchen. Nur Lars darf nicht mit seinem Fahrrad alleine durchs Land. René nimmt seinen Gepäck, ich sein Fahrrad und Lars fährt mit Robo. Wir genießen unsere Freiheit und donnern durch die tolle Landschaft... Rechts der Ozean und links Wüste und Steinberge. Des Abends finden wir eine Düne wo wir unsere Zelte aufschlagen. Die Hitze und die fehlenden Waschgelegenheiten machen sich bemerkbar und ich bin froh alleine im Zelt zu sein..puhh...

28.01.2008 bei Grenze Jemen/Oman (+390km)
Wir machen uns auf die Socken. Bei jeder Pause witzeln wir rum und freuen uns über die angenehme Strassen und Landschaft. Ich glaube wir sind ein gutes Team und sehen wie Rockstars aus bei jedem Halt. Die Kurven in den Bergen sehen nach Spaß aus doch mit dem Fahrrad hinten drauf kann ich keine Rechtskurven machen und krieche den Weg entlang. Die Küste wird zunehmend steiler und ein geeigneter Zeltplatz wird schwierig zu finden. Durch einen Steinigen Weg (auf der Suche nach'm Zeltplatz) titsche ich gegen einen 50cm Stein und Lars's Hinterrad ist hin.... So'n Mist! Jetzt fährt er mit bis Salalah. Wir werden fündig irgendwo in den Bergen und machen mal wieder einen alkoholfreien Abend... Wann sind wir endlich in Oman? Überhaupt... In Sana'a habe ich eine Omanische Zeitung gesehen mit McDonaldswerbung... Yippieh!!

29.01.2008 Salalah (+178km)
Die Grenzformalitäten dauerten zwar über eine Stunde auf der Jemen-Seite doch schwierig ist es nicht. Robo fährt seit einem halben Jahr ohne Carnet und kriegt irgendein Kenjaisches Papier dauernd abgestempelt. Hilfreich ist hier sicher die alte Jedi Handbewegung "we can pass". Die Omanische Seite ist schon um einiges professioneller. Man sieht es an der Erscheinung: es gibt Mülleimer, alles ist sauber und die Beamten tragen Uniforme. Hier scheint man auch zu wissen was man tut. Der Jedi-Trick funktioniert hier trotzdem wieder und das Versprechen eine Versicherung in Salalah abzuschliessen reicht ebenso.Der Fahrspass steigt durch die Berge bis ich mir einen Platten einfahre. Den zu flicken klappt nicht weil die Militärfuzzis mir keine Zeit lassen damit der Kleber bindet... Also 5km weiter nochmal.. Ab hier geht's bergab und wir passieren irgendwie Erdlöcher an der Küste die wie Fontänen wirken jedesmal eine Welle reindonnert. In Salalah sehen wir eine saubere Stadt der eher westlich orientiert zu sein scheint. Der Geldautomat funktioniert einwandfrei und ein Hotel ist schnell gefunden. Es wird auch verdammt zeit für eine Komplettwäsche! Internet gibt's hier überall aber es gibt kein McDonnalds. Die Geschichte mit dem Bier scheint nicht wirklich zu stimmen bis auf das Crown Plaza Hotel das ich morgen aufsuchen werde.

30.01.2008 Salalah (+12km)
Einen Frühstückslokal um die Ecke und hinterher Zeit diesen Bericht weiterzuschreiben. René und Lars ziehen los wegen einer neuen Felge für's Fahrrad. Mal sehen was es im Crown Plaza gibt.... Meine Güte, in Salalah ist wirklich nicht viel los. Wenigstens finde ich einen freien WLAN Anschluß und prüfe meine Mails. Bis es dunkel wird hängen wir im Zimmer rum und gucken fern und hinterher zum Crown Plaza. Da ist auch nicht viel los und das Bier kostet über 5€... Ich verzichte. Im Zimmer ein bisschen rumblödeln und dann schlafen.

31.01.2008 Bushcamp (+373km)
René beschliesst noch einen Tag hierzubleiben so beschliessen Robo und ich die Schnelle Route nach Muscat. Es zieht sich bis 12 weil René noch eine CD brnnen will mit unseren Fotos und nach 100km treffen wir auf ein Pärchen aus Australien auf einem BMW und eine Kawa. Wieder schwätzen wir für 1 1/2 Stunden. Weit werden wir nicht kommen heute. So ist es auch in den verbleibenden 3 Stunden machen wir mehr als 300km und schlagen die Zelte irgendwo hinter den Dünen auf. Robo und ich kommen gut parat und es gibt viel zu erzählen.... Schön!

01.02.2008 Buschcamp (+512km)
Wuh... Hier ist es vielleicht feucht und nebelig. Ich frage mich warum es hier eine Wüste gibt. Vielleicht haben die Araber hier alles ausgetrocknet? Es wird heller und die Zelte trocknen auch wieder. Zeit zum losdonnern. Es gibt über 700km zu rollen, doch Wind kommt hoch... Es wird immer windiger. Der Sand weht wie verückt und bald können wir nichts mehr sehen. Nach 200km halten wir für einen Rast. Es gibt wieder Hähnchen mit Reis. Jetzt ist kaum noch was zu sehen aber es stört den Autofahrer nicht die plötzlich erscheinen und uns fast von der Strasse schieben. Inmitten dieser Scheiße kriege ich meinen zweiten Platten (Messerstich ausgenommen) am Hinterrad. Na das ist vielleicht spannend einen Reifen zu flicken mit Sand in den Augen und Windstärke 9. Irgendwie haben wir's gschafft und erreichen einen Ort namens Adam. Der Wind lässt nach. Hinter der Abbiegung nach Iber finde ich eine Baustelle der von einem Mauer umgeben ist. Hier ist ein guter Platz zum Zelten! Die Nacht wird wieder windig doch es gibt genügend Kalksandsteine die das Zelt befestigen können. Es hat schon was zu zweit in meinem Vorzelt zu sitzen und essen wenn die Zeltwände wie verückt wackeln. Wird es halten?

02.02.2008 Muscat (+512km)
Am Morgen kommen die erste Bauarbeiter die uns freundlich grüßen. Die Karren sehen irgendwie sauber aus...komisch... Na klar, sind wurden auch frisch gesandstrahlt! Alles ist matt, die Helmvisiere auch. Im Lonely Planet steht daß die Küstenregion ziemlich schön sein soll, so fahren wir nach Sur und essen einen Happen. Hier gibt es nichts bemerkenswertes zu sehen. Die Küste ist auch langweilig und ich frage mich ob die Autoren jemals irgendwo anders mal waren. Ein wunderschön angepriesener Wadi entpuppt sich als 5m Palmen...gähn. Also weiter Richtung Muscat. Eine ziemlich große Stadt der eigentlich 2 Städte sind. Nun denn. Wir finden einen Postkartenstrand zum zelten doch es ist nicht bewacht. Erstmal bepackt lassen und ab zum McDonnalds...Yippieh! Dort suche ich an einem Einkaufszentrum (wie immer) WLAN, finde es und prompt kommt ein Amerikaner, Bob, raus und lädt uns zu sich nachhause ein. Dort gibt es eine Waschmaschine, Bier und Jim Bean. Die halbe Nacht erzählen wir und gucken Basketball. Es ist schön!

03.02.2008 Muscat (+27km)
Bob will um 7 zur Arbeit und schmeißt uns aus dem Bett um 6. Nach 5 Stunden Schlaf gibt's Eier mit Bacon das wie ein Gottesbeweis wirkt. Er stellt ein Plan für uns auf den wir natürlich ignorieren und setzen uns an einem Kaffee bis um 3. Die AIDA ist gestern eingelaufen mit 1200 Deutschen an Board die alle nacheinander mit dem Bus hier angekarrt werden. Wieder 200 Leute die meine AT fotografieren. Irgendwann Internet und jetzt fahren wir wieder zum Strand....
Auf dem Weg klappern wir die Sights ab und machen unser Touri-Programm.
Am Strand angekommen, stellen wir das Zelt auf und haengen ein bisschen rum. Abends bestellen wir ein paar Burger am anliegenden Kiosk und anschliessend zuenden wir ein Feuer.
Es ist ganz schoen toll hier!

04.02.2008 Al Baraimi (+382km)
Wir ueberlegen durch die Berge zu fahren weil der Lonely Planet es empfiehlt. Die Ozis die wir getroffen haben berichtetetn nichts spektakulaeres und Robo und ich haben beileibe genuegend solche Berge gesehen. Hinzu kommt mein hinterrad der mit Strassenpneus belegt ist und die abgenutzten Bremsbelaege. Also: nix Berge, sondern die Kuestenstrasse. Aus einem Forum haben wir einen Kontakt in Baraimi wohin wir jetzt abzielen. Es wird kalt (hoechstens 18Grad). Merkwuerdigerweise gibt es eine pompoese Grenzstation (nur Oman) wo wir schon mal aus Oman auschecken, so 20km vor Bartaimi. Dort ist eigentlich nichts tolles und das einzige Hotel wo der "Punk" abgeht ist voller Philipinen. Jede Menge Hotels die viel zu teuer sind und wir steigen ab in einem wo nu gar nichts los ist. Unser Kontakt muss bi 22 arbeiten und kommt dann doch nicht. Klasse! Also, wie immer: Internet, Essen und schlafen.

05.02.2008 Sharjah (+202km)
Wir donnern 500m bis zur Grenzestation vom VAE. Dort schickt man uns zum 2km entfernten andere Station. Voellig kostenlos kommen wir rueber, nur hat es etwas gedauert weil wir uns die Augen vorher scannen lassen muessen.
die Autobahnaehnliche Strasse geht schnell bis Dubai. Die Landschaft ist absolut langweilig... Sand eben. Dubai vom Weiten ist schon zu erkennen mit all den Hochhaeuser und der Verkehr nimmt zu. Das Buch empfiehlt eigentlich nur eine Unterkunft die hoffnungsvoll belegt ist. Es dauert ewig bis wir irgendwas finden bei der wahnsinnig undurchsichtigen Strassenfuerung und dem Verkehr. Es gibt 12spurige Autobahnen...eigentlich ueberall. Das naechst beste ist ein Ort weiter in Sharjah. Nach wieteren 2 Stunden Suchen, stellen wir fest dass selbst die Taxifahrer keine Ahnung haben wo dieser Hostel liegen soll. Im Dunkeln werden wir dennoch fuendig und ich checke ein, waehrend Robo seine Freunde aufsucht. Das macht aber nichts denn Don (Amerikaner) kommt gleichzeitig an und wir teilen den Zimmerpreis.

06.02.2008 Sharjah (+112km)
Aus einem Forum habe ich einen Kontakt wo ich meine AT abstellen kann fuer meine bevorstehende Heimaturlaub. Und schon geht's wieder los: Verkehr und Strassenfuehrung. Den Laden habe ich gefunden und man zeigt Herz fuer arme Reisende. Jetzt ist alles organisatorisch geklaert und es geht zum shopping. In Dubai kann man eigentlich nichts anderes machen und ueberhaupt. Die ganze Stadt wirkt wie eine riesige Einkaufszentrum mit einem Burgerrestaurant alle 15m. Im Internet stelle ich Kontakt her mit Paul, einem Englaender auf einer (ich weis gar nicht...) Honda der ebenfalls nach Indien will. Nach 3 Stunden schaffe ich luftlinie 30km und tatsaechlich werdens heute 112 Stadtkilometer. Paul wartet schon seit einiger Zeit aber es gibt viel zu erzaehlen.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Hallo Mike,

was habe ich gelesen. Du spielst mit dem Gedanken mal wieder deutschen Boden unter den Füßen zu spüren (auch für nur kurze Zeit)? Ich hoffe Du sagst uns früh genug bescheid. Das eine oder andere Bierchen würde ich schon gerne mit die "schlappen". Ich bin mir sicher Du hast wieder einiges zu erzählen.

Gruß aus Kerpen

Meyer

Anonym hat gesagt…

Hi Mike,

mit Freude habe ich festgestellt, daß du nun auch wieder Fotos hochgeladen hast!! Da macht das Lesen noch mehr Spaß...und das cooooolste Bild ist das mit den "fliegenden" Kamelen!
Krass auch, jetzt wirklich im Bild zu sehen, mit was für einem unfassbaren Kahn du da rumgeschippert bist...

Ich geh ma stark davon aus, dat wir noch mehr Zeit zum Quatschen finden, jetzt wo du in Kölle bist...aber dann mußte auch ma wieder los...weil, sonst gibt et ja kein neues Lesefutter! ;-)

Beste Grüße vum "krank Öllich"
Tanja